Der Treibhauseffekt ist nicht mehr zu leugnen. Der Mensch mit seinem sorglosen Umgang mit der Natur hat einen großen Anteil am Treibhauseffekt.
Der Treibhauseffekt wurde erstmals 1824 von Joseph Fourier entdeckt. 1896 konnte Svante Arrhenius den Treibhauseffekt quantitativ genau beziffern. Aber erst 1958 begann die systematische Erforschung durch Chales Keeling, der eine Vielzahl an Messstationen für Kohlendioxid entwickelt hat.
Der Anteil am Treibhauseffekt, der durch den Menschen verursacht wird nennt man anthropogenen Treibhauseffekt. Er bewirkt eine Veränderung der Erdatmosphäre und hat somit Einfluss auf das Klima. Besonders in der Stratosphäre spielt der Ozongehalt eine entscheidende Rolle für unser Klima. Dieser wird vom Menschen indirekt über fluorierte Treibhausgase beeinflusst.
Es gibt einen natürlichen Treibhauseffekt, der nach geologischen Zeitskalen abläuft und Regulationsmechanismen besitzt. Aber der anthropogene Treibhauseffekt, der durch den Menschen verursacht wird, geschieht in rasend schneller Zeit. In den letzten 100 Jahren hat sich die Durchschnittstemperatur der Erde um ca. 0,8 K erhöht. CO2 hat dabei einen Anteil von etwa 35 %.
Die Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig, dass die vom Menschen verursachte Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre in den nächsten Jahrzehnten eine globale Erderwärmung und somit den befürchteten Klimawandel bewirken. Der Klimawandel hat ja schon begonnen, aber noch nicht mit den dramatischen Auswirkungen, wie es in 20 Jahren der Fall sein wird. Nicht nur den Eisbären nehmen wir ihren Lebensraum weg, auch für den Menschen wird es nicht mehr möglich sein weite Teile der Erde zu bewohnen.