Umweltschutz

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Umweltschutz beim Einkaufen

Dienstag, April 27th, 2010

Schon beim Einkaufen kann man sehr viel für die Umwelt tun. Das ist vielen Menschen gar nicht bewusst, es ist jedoch ganz einfach.

Umweltschutz beim Einkaufen fängt natürlich damit an, dass man auf die Verpackung achtet und Waren auswählt, die nicht mehrfach eingepackt sind. Auch Plastik ist häufig vermeidbar. Viele Dinge sind genauso gut in Papier verpackt und müssen nicht in Plastikfolie eingeschweißt sein. Papier kann recycelt werden, Plastik wiederum ist viel schwieriger bei der Entsorgung.
Beim Einkauf der Getränke gibt es so gut wie jedes Getränk in Pfandflaschen. Es besteht keine Notwendigkeit Wegwerfflaschen zu kaufen. Außerdem erhält man dann noch das Pfand zurück.

Aber nicht nur auf die Verpackung sollte man beim Einkaufen achten. Auch ob die Ware eine weite Anreise hatte, sollte Einfluss auf die Entscheidung haben. Wozu Tomaten aus Spanien oder Südafrika kaufen, wenn sie in 20 Kilometer Entfernung auch angebaut werden? Die weiten Transportwege belasten die Umwelt unnötig.

Letztendlich ist es auch umweltschonend, wenn man Bio-Produkte kauft. Die Herstellung von Biogemüse beispielsweise garantiert einen ökologischen Anbau ohne Kunstdünger. Bei dem Kauf von Fleisch oder Eiern ist es noch notwendiger auf Bio zu achten, weil die Tiere nicht in Massentierhaltungen leiden müssen.

Das ENERGY STAR Programm

Montag, April 19th, 2010

ENERGY STAR ist ein Programm zur freiwilligen Kennzeichnung von Produkten im Bürobereich, die besonders energiesparend sind.
Diese stromsparenden Bürogeräte sind beispielsweise Computer, Drucker, Kopierer und viele weitere Geräte.

In den USA wurde das Programm von der amerikanischen Umweltbehörde Environmental Protection Agency, U.S. EPA bereits 1992 ins Leben gerufen. Die Europäische Kommission hat nun mit der amerikanischen Umweltbehörde ein Abkommen geschlossen, wonach sie das Gütezeichen ENERGY STAR gemeinsam verwendet werden kann.

Die Kriterien zur Vergabe für das ENERGY STAR Gütezeichen werden von der EPA, der EU Kommission und technischen Experten gemeinsam entwickelt. Diese werden ständig überprüft und an den aktuellen Stand der Technik angepasst.

Das ENERGY STAR-Gütezeichen dürfen nur Unternehmen verwenden, welche technische Geräte im Einsatz haben, die die anspruchsvollen Kriterien erfüllen und in der EU-ENERGY STAR-Datenbank eingetragen sind.

ENERGY STAR gibt es auch in Australien, Japan, Neuseeland, Kanada, Taiwan und Norwegen.

Die Beteiligung der Unternehmen an diesem Programm hilft nicht nur dem Umweltschutz. Auch die Unternehmen selbst können damit Geld sparen, weil sie weniger Strom verbrauchen. Sie müssen sich nur vor der Anschaffung ihrer Geräte erkundigen, welche energiesparend arbeiten. Mit dieser Initiative ist allen geholfen.

Umweltschutz mit SolarChill

Sonntag, April 11th, 2010

In vielen Entwicklungsländern fehlt es am Nötigsten, was für uns in den Industriestaaten ganz alltäglich ist, ist dort Luxus. Es besteht nicht nur ein Mangel an Nahrungsmitteln, sondern auch an lebensnotwendigen Medikamenten. Oder die Medikamente sind zwar vorhanden, verderben jedoch innerhalb kurzer Zeit, weil es an der nötigen Stromversorgung für die Kühlung fehlt.

Aus diesem Grund haben sich Experten der Vereinten Nationen, Greenpeace und dänische Kältetechniker zusammengetan, um einen solarbetriebenen Kühlschrank, den sogenannten SolarChill zu entwickeln. Dieser Kühlschrank funktioniert ohne einen Stromanschluss, allein mit der Kraft der Sonne, welche ja in den heißen Ländern, wie Afrika, zur Genüge vorhanden ist. Er benötigt nichts als die Sonnenstrahlen, verbraucht keine vorhandenen Ressourcen und stößt auch kein CO2 aus. Diese umweltfreundliche Technik ermöglicht Menschenleben in Entwicklungsländern zu retten, weil damit die Kühlkette der Medikamente nicht mehr unterbrochen wird, so wie es bisher der Fall war.

Die Weltbank hat nun die Gelder für die Produktion des umweltfreundlichen Kühlschranks freigegeben. Zweieinhalb Millionen US-Dollar werden für die Verbreitung von SolarChill in Dritte Welt Ländern investiert.

Das zeigt auf beeindruckende Weise, dass sich Fortschritt, Technik und Umweltschutz nicht unbedingt ausschließen müssen. Es kommt nur darauf an in welche Richtung geforscht wird.