Nach dem Vorbild von Wikileaks gibt es jetzt eine neue Plattform, Greenleaks, die sich besonders mit den Themen Umwelt und Gesundheit beschäftigt.
Greenleaks soll Verstöße gegen die Umwelt an die Öffentlichkeit bringen und die Bevölkerung informieren, genauso wie Wikileaks dies im politischen Bereich handhabt. Der Gründer dieser Internetseite ist Scott Millwood. Er hat mit dem Gründer von Wikileaks, Julian Assange, nicht nur die Idee Missstände aufzudecken gemeinsam. Er ist ebenfalls Australier, allerdings lebt er derzeit in Berlin. Er will Menschen helfen ihre Lebensumstände in Bezug auf die Umwelt zu verbessern und baut ein Netz aus Gleichgesinnten auf.
Globale, aber auch lokale Umweltthemen sollen öffentlich gemacht werden. Scott Millwood, Umweltjournalist und Rechtsanwalt, will keinesfalls wahllos Dokumente veröffentlichen. Genauso wie bei Wikileaks sollen die Informationen geprüft werden und der Informant geschützt sein. Bis jetzt gibt es zwei Postfächer, an die Informationen geschickt werden können. Eines befindet sich in Deutschland und eines in Australien. Aber es sollen noch weitere Postfächer in anderen Ländern folgen.
Es war klar, dass Wikileaks nur der Beginn einer unaufhaltsamen Entwicklung ist. Da können sich die Amerikaner noch so quer stellen und versuchen Julian Assange mundtot zu machen. Die Idee ist nicht mehr aufzuhalten. Ob andere Portale jedoch die Popularität von Wikileaks erreichen ist fraglich. Wikileaks Erfolg liegt gewiss auch in der schillernden Persönlichkeit von Julian Assange, auch wenn manche Charaktereigenschaften von ihm umstritten sind.
Ein Portal, welches Umweltsünder bloßstellt ist aber in jedem Fall ein Vorteil für unsere Umwelt. Vielleicht hält es doch einige Wirtschaftsbosse und Politiker davon ab, sich für das Geld und gegen die Umwelt zu entscheiden.