Natur

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Ölpest an chinesischer Küste

Donnerstag, Juli 21st, 2011

An der chinesischen Küste bedroht eine riesige Ölpest die Natur. Ein 300 Meter langer Ölteppich wurde an der Küste entdeckt.

Nach der verheerenden Ölkatastrophe am Golf von Mexico, deren endgültigen Auswirkungen auf die Natur immer noch nicht absehbar sind, droht nun eine neue Katastrophe. Im Gelben Meer an einem Badestrand in der nördlichen Provinz Hebei ist ein riesiger Ölteppich festgestellt worden. Dieser sei auf einem Störfall an einem Ölfeld in der Bohai-Bucht zurückzuführen, so die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Auch an der nordöstlichen Provinz Liaoning sind Ölpartikel entdeckt worden.

Die chinesischen Behörden wollten den Vorfall erst geheim halten, mehrere Wochen kamen keine Informationen an die Öffentlichkeit. Vermutlich sind weitläufige Küstenflächen verseucht, genaue Angaben sind derzeit nicht möglich. Auch die chinesische Bevölkerung sei sich der Gefahr nicht bewusst, so die chinesische Greenpeace-Aktivistin Li Yan.

Eins steht jedoch fest: durch die Ölpest ist eine enorme Fläche im Gelben Meer verseucht worden, sechs Mal so groß wie Singapur. Aus dem Leck tritt weiterhin Öl aus und die Folgen sind auch bei dieser Ölkatastrophe nicht absehbar. Die chinesischen Ölfirmen stehen zwar auf Grund mehrerer Störfälle in der Kritik, aber Fakt ist, dass Tiefseebohrungen allgemein riskant sind und es überall zu Katastrophen kommen kann.

Die Ölpest an der chinesischen Küste ist ein weiteres Warnsignal und sollte dazu führen, dass mehr in die Entwicklung alternativer Energien investiert wird. Unsere Zukunft liegt nicht in der Atomkraft, aber auch nicht in Öl oder Kohle. Solarenergie und Windenergie sind noch lange nicht ausreichend erforscht. Da gibt es noch viel Potential, um diese Energiequellen zu verbessern. Das ist die einzige Möglichkeit, unseren Planeten auf Dauer zu erhalten.

Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko

Samstag, Januar 8th, 2011

Das Moratorium der US-Regierung hat nicht einmal ein Jahr angehalten. Im Golf von Mexiko dürfen wieder Tiefseebohrungen stattfinden.

Die Folgen der Ölkatastrophe vom April letzten Jahres sind längst nicht ausgestanden. Die Natur wird noch lange benötigen, um sich von dieser Katastrophe zu erholen. Über 30 Naturparks entlang der US-amerikanischen Golfküste sind immer noch von der Ölpest betroffen. Tiere und Pflanzen leiden erheblich darunter. Dennoch dürfen die Ölkonzerne ihre Tiefseebohrungen wieder aufnehmen.

Die Firmen müssen jedoch verschärfte Auflagen erfüllen. Unter anderem soll eine unabhängige Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen stattfinden. Es gibt allerdings kein neues Genehmigungsverfahren, das hält die zuständige US-Behörde nicht für notwendig. Es scheint fast so, als ob sie den Druck der Ölindustrie nachgibt, die weiterhin Tiefseebohrungen durchführen wollen, natürlich mit sehr wenigen Auflagen.

Der Greenpeace-Experte Jörg Feddern ist der Ansicht, dass es ab 200 Metern Wassertiefe gar keine Bohrungen mehr geben dürfte. Die Technik sei ab einer solchen Meerestiefe nicht mehr beherrschbar. So kann sich ein Unglück, wie im letzten Jahr jederzeit wiederholen.

Der Klimawandel

Freitag, April 2nd, 2010

Klimawandel bedeutet die Veränderung des Klimas auf unserer Erde. Während der vergangenen Jahrzehnte wurde beobachtet, dass die Durchschnittstemperatur stetig ansteigt.

Der Klimawandel betrifft uns alle und niemand kann ihn mehr leugnen. Zwischen 1906 und 2005 ist die durchschnittliche Lufttemperatur in Bodennähe um 0,74 °C gestiegen. Das erscheint nicht viel, hat aber dennoch Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt und damit auch auf uns. Das Jahrzehnt von 2000 bis 2009 war mit weitem Abstand das wärmste, welches je gemessen wurde. Das Jahrzehnt davor war wiederum wärmer, als das vorangegangene.
Man kann somit den Klimawandel gut belegen.

Die Hauptursache für den Klimawandel ist der sogenannte Treibhauseffekt, der wiederum beruht auf menschliches Einwirken in die Natur. Der menschengemachte Treibhauseffekt ist unter anderem bedingt durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Außerdem führen die Abholzung der Regenwälder ebenfalls zum Klimawandel, sowie die Massentierhaltung. Das Treibhausgas Kohlendioxid wird dadurch in der Atmosphäre angereichert und verhindert, dass die Wärmestrahlung von der Erdoberfläche ins Weltall abgestrahlt werden kann.

Am meisten betroffen vom Klimawandel werden die Länder in Afrika sein und auch die Polarregion. Die schmelzenden Eisberge am Nordpol werden das Fortbestehen des Eisbären und weiterer Tierarten gefährden. Falls Europäer denken, die globale Erwärmung betrifft sie nicht, weil es in Europa nicht so heiß wird, so sollten sie bedenken, dass wir in Europa einen ganzen Kontinent, nämlich Afrika, aufnehmen müssten, falls wir den Klimawandel nicht rechtzeitig stoppen.