Energie

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Diskussion um E10

Donnerstag, März 10th, 2011

E10 wird derzeit viel diskutiert. Manche Autofahrer sind verunsichert und wissen nicht, ob der Ethanol Kraftstoff für ihr Auto verträglich ist.

E10 ist ein Ottokraftstoff mit 10 Prozent Anteil an Ethanol. Das ist ein relativ geringer Anteil an Ethanol, es gibt auch E85, dieser Kraftstoff enthält 85 Prozent Ethanol. Ein 5 prozentiger Anteil an Ethanol wird nicht als Ethanol-Kraftstoff bezeichnet, sondern als Benzin. E5 ist für alle Autos verträglich, dafür benötigt man keine spezielle Umrüstung.

In der Europäischen Union soll bis 2020 der Ethanol Anteil im Benzin auf 10 Prozent erhöht werden. Die neue Regelung wurde beschlossen, damit das Klima geschont und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert wird. Durch die Beimischung von Biokraftstoffen wäre dies möglich.

Allerdings ist E10 nicht nur wegen seiner Verträglichkeit umstritten. Der Bund Naturschutz findet beispielsweise, dass mit dem Anbau von großen Flächen Weizen, Mais und Zuckerrüben für die Herstellung von Bioethanol, sogar höhere Kohlendioxid-Emissionen entstehen können, als das bei der Gewinnung von herkömmlichem Kraftstoff der Fall wäre.

Entwicklung im Energiemarkt

Donnerstag, Februar 3rd, 2011

Die Entwicklung im Energiemarkt ist ein Thema, welches die Europäische Union derzeit sehr beschäftigt. Sei es die Förderung der erneuerbaren Energien oder einen gemeinsamen Markt für Strom und Gas.

Am Freitag treffen sich Staats- und Regierungschefs in Brüssel, um über Fragen der Entwicklung im Energiemarkt zu diskutieren und zu beraten. Die Europäische Union verfolgt das Ziel, dass Strom- und Gasversorger nicht mehr nur national, sondern auch EU-weit miteinander in Konkurrenz stehen sollen.

Der Endverbraucher soll die Möglichkeit haben zwischen verschiedenen Anbietern frei zu entscheiden. Das bedeutet natürlich auch, dass der günstigste Anbieter die besten Chancen besitzt. Die Europäische Union will für Unternehmen einen großen Markt schaffen, der auch Ökostromanbietern ermöglicht, neben großen Stromkonzernen zu bestehen. Die entsprechenden Regelungen sollen die 27 EU-Staaten bis März 2011 umgesetzt haben. Bis jetzt sind die nationalen Energiemärkte voneinander getrennt, allerdings soll sich das ändern. Bis spätestens 2014 ist ein europäischer Energiebinnenmarkt geplant.

Die Europäische Union hat nun die Aufgabe das europäische Energienetz auszubauen. Das ist unter anderem nötig, damit beispielsweise Ökostromanbieter Windkraft von der Nordseeküste nach Bayern liefern können. So werden erneuerbare Energien wettbewerbsfähiger.

Allerdings kostet die geplante Entwicklung im Energiemarkt auch viel Geld. Bis zum Jahr 2020 sollen dafür Lösungen geschaffen werden und ein Transportnetz entwickelt worden sein. Der Netzausbau kostet jedoch viel Geld. Die EU-Kommission rechnet mit einer Investition von 200 Milliarden Euro, davon könnten die Unternehmen nur die Hälfte der Summe selbst aufbringen. Woher der Rest des Geldes kommen soll, ist bislang noch nicht geklärt. Wie die Entwicklung im Energiemarkt weiter geht, sei abzuwarten

Energieverbrauch einschränken

Samstag, März 27th, 2010

Jeder kann seinen Energieverbrauch ohne viel Aufwand einschränken. Das spart Geld, vor allem aber schont es die Umwelt.

Der Energieverbrauch der meisten Leute ist viel höher, als er sein müsste. Es geht in erster Linie nicht darum, dass man Geld spart. Indem man seinen Energieverbrauch einschränkt spart man zwar automatisch Geld, die Motivation sollte jedoch der Umweltschutz sein.

Schließlich haben wir nur eine Erde und wir gewinnen so viel an Lebensqualität, wenn wir in einer sauberen und artenreichen Umwelt leben. Allein schon die Luft, die ja jeder von uns zum Atmen benötigt, ist viel besser für die Gesundheit, wenn sie nicht voller Abgase ist.

Es ist, wie gesagt ganz einfach seinen Energieverbrauch einzuschränken. Von niemand wird verlangt, dass er auf jeglichen Luxus verzichtet, aber beispielsweise kurze Strecken sollte man nicht mit dem Auto fahren. Da ist es ohnehin viel gesünder zu Fuß zu gehen. Selbst der einmalige Verzicht auf Fleisch trägt schon viel zum Umweltschutz bei. Die Fleischproduktion ist ein Umweltkiller, nicht nur die weiten Transportwege. Auch die Futtermengen, die für die Produktion eines Steaks nötig sind, schädigen die Umwelt. Man kann also den Energieverbrauch sehr einschränken, wenn man nicht jeden Tag Fleisch isst. Dabei gilt wieder, dass nicht jeder deshalb Vegetarier werden muss. Es hilft schon sich ein wenig zurück zu halten.

Energie und Umwelt

Mittwoch, März 17th, 2010

Energie und Umwelt sind untrennbar miteinander verbunden. Energie erzeugen, ohne Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen, ist nicht mehr lange möglich.

Energie und Umwelt kann man nicht getrennt voneinander sehen. Bevölkerungswachstum, zunehmende Industrialisierung und steigender Rohstoffverbrauch zwingen uns zu einem Umdenken.
Vor noch gar nicht so langer Zeit ging es den meisten Menschen nur darum, Energie zu erzeugen, um ein rasches Wirtschaftswachstum voranzutreiben und das möglichst günstig und ohne Rücksicht auf die Umwelt.
Inzwischen hat aber auch der Letzte begriffen (obwohl es immer noch ein paar Allerletzte gibt), dass ohne Umweltschutz der Treibhauseffekt nicht mehr aufzuhalten ist. Eine drastische CO2 Reduktion muss erfolgen, sonst werden selbst Menschen mittleren Alters die dramatischen Folgen zu spüren bekommen.
Vor 20 Jahren, als die Grünen als eine der ersten Parteien das Thema Umweltschutz zur Sprache brachten, nahm sie niemand ernst. Alle Prognosen, die ja damals schon bekannt waren, schienen weit auf die Zukunft bezogen, das interessierte kaum jemanden. Jetzt hat selbst die CDU/CSU eingesehen, dass in Sachen Energie und Umwelt etwas getan werden muss. Die Gesetzesvorschläge gehen zwar sehr schleppend voran, aber immerhin wird etwas getan. Auch die Förderung regenerativer Energien nimmt zu, was ja Anlass zur Hoffnung bietet.
Ohne Umweltschutz werden wir bald gar keine Energie mehr erzeugen können, das ist so, wie wenn man den Ast absägt auf dem man sitzt.