Atomkraft

...now browsing by tag

 
 

Atomausstieg jederzeit möglich

Donnerstag, April 14th, 2011

Ein Atomausstieg ist in Deutschland bis zum Jahr 2015 problemlos möglich. Mit einem Atomausstieg gäbe es keine Engpässe bei der Stromversorgung in Deutschland.

Der Atomausstieg in Deutschland wird nicht nur von der Mehrheit der Bevölkerung gefordert. Auch die meisten Politiker wollen einen raschen Atomausstieg. Die Atomkonzerne wehren sich natürlich mit allen Mitteln dagegen, schließlich sind ihre unterversicherten Atomkraftwerke reine Gelddruckanlagen. Sie müssen nicht einmal für die Kosten der Entsorgung des Atommülls aufkommen, da wundert es niemanden, dass die Atomkonzerne ihre Atomkraftwerke nicht aufgeben wollen. Schon gar nicht die maroden, alten Meiler, weil diese schon abgeschrieben sind und noch mehr Geld verdienen.

Manche Leute behaupten immer noch, dass Atomstrom billig sei. Allerdings ist dieser Strom nur billig, weil die Werke absolut unterversichert sind und die Kosten für die Zwischenlagerung des Mülls der Steuerzahler übernimmt. Die endgültige Lagerung des Atommülls ist bis heute nicht geklärt, unabhängig von den Kosten. Keine Versicherung wäre bereit, ein Atomkraftwerk ordnungsgemäß zu versichern. Der realistische Schaden, den ein Atomunglück anrichten kann, ist jeder Versicherung zu hoch. Wären die Atomkonzerne jedoch reell versichert, so wäre der Strom um ein 10-faches teurer.

Laut Greenpeace ist ein Atomausstieg bis 2015 in Deutschland ohne Probleme möglich. Die 17 Atomkraftwerke in Deutschland produzieren 21.000 Megawatt, die ersetzt werden müssten. Dies ist zu jeder Zeit und ohne Stromimporte möglich, so Greenpeace. Greenpeace hat ein Konzept vorgelegt, dabei stehen Windenergie und Solarstrom im Vordergrund, als auch neue Gaskraftwerke.

Anti-Atomkraft Demos

Samstag, März 26th, 2011

Anti-Atomkraft Demos fanden heute in vier deutschen Großstädten statt. Egal ob in Berlin, Hamburg, Köln oder München, die Atomkraft Gegner waren überall aktiv.

Die heutigen Anti-Atomkraft Demos zeigen erneut, wie viele Menschen bereit sind für eine Zukunft ohne Atomkraft auf die Straße zu gehen. Immer wieder waren die Forderungen nach alternativen Energien zu hören und zahlreiche Stände, beispielsweise von Greenpeace, boten Flyer und Informationen für einen Wechsel zu grünen Strom an.

Die Teilnehmerzahlen waren in allen Städten beeindruckend hoch, da kann niemand mehr behaupten, dass es sich bei den Atomkraft Gegnern um eine Minderheit in der Bevölkerung handelt. In Berlin wurden rund 120 000 Teilnehmer geschätzt, 50 000 in Hamburg, in München und Köln waren es ca. 40 000. Es war die größte Anti-Atom Demo deutschlandweit seit vielen Jahren, wenn nicht sogar die Größte überhaupt.

Was ich persönlich fast erschreckend und traurig fand, war die Tatsache, dass ich viele begeisterte und engagierte Jugendliche gesehen habe, die mit vollem Einsatz und phantasievollen Transparenten gegen Atomkraft demonstrierten. Viele waren erst 12 oder 13 Jahre. Da musste ich an meine Jugend denken, mit der gleichen Begeisterung und Überzeugung habe ich auch demonstriert. Und in der festen Annahme, den Atomausstieg zu bewirken. Jetzt, 30 Jahre später, versuchen die Jugendlichen das Gleiche. Aber wenn es ihnen nicht gelingt, dann haben sie eine verstrahlte Zukunft vor sich, die sicherlich nicht lebenswert ist.

Wer selbst etwas tun will, der kann jetzt Stromanbieter wechseln und seinen Strom ohne Atomkraft aus alternativen Energien beziehen. Jeder Erwachsene sollte das tun, nicht für sich selbst, sondern für die Kinder und Enkelkinder.

Streit um Atomenergie

Dienstag, August 31st, 2010

Der Streit um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke nimmt kein Ende. Nun liegt ein Gutachten über die Frage der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vor.

Das Gutachten, welches von der Regierung angefordert wurde, wird sehr unterschiedlich interpretiert. Dort fand eine Untersuchung statt, wie sich eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auf die Energiekosten auswirken könnte. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) meint, der größte Nutzen für die Wirtschaft läge in einer Laufzeitverlängerung von zwölf bis 20 Jahren.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hingegen ist der Ansicht, dass eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke keinen Einfluss auf die Strompreise der Zukunft hätte. Röttgen ist der Meinung, eine Verlängerung von maximal acht Jahren für die sich noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke, wäre mehr als genug. Derzeit befinden sich noch 17 Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb.

Der Umweltminister Norbert Röttgen hat nun eine neue Variante für den Ausstieg vorgeschlagen. Das wäre ein Atom-Ausstieg durch die Hintertür. Er will bei einer Laufzeitverlängerung vorschreiben, dass alle Atomkraftwerke mit Baumaßnahmen zum Schutz vor Flugzeugabstürzen und Terroranschlägen ausgestattet werden müssen. Das rentiert sich für ältere Kernkraftwerke nicht mehr.

Der Streit um die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke sorgt auch in Österreich für Debatten. Ex-Kanzler und Nationalratsabgeordneten Wolfgang Schüssel (VP) sitzt im Aufsichtsrat des deutschen Energieriesen und AKW-Betreiber RWE. Er würde von der Laufzeitverlängerung profitieren und deshalb schweigt die österreichische Regierung zu en deutschen Atomplänen. Die grüne Umweltsprecherin Christine Brunner fordert deshalb einen Rücktritt Schüssels, da es allgemein in Österreich einen Anti-Atom-Konsens gibt.

Atomausstieg

Samstag, August 21st, 2010

Der Atomausstieg war beschlossene Sache. Jeder hat erkannt, dass Atomenergie keine Energiequelle sein kann, die nutzbringend ist.

Das Endlagerproblem ist bis heute nicht geklärt. Eigentlich hätte schon damals die Atomenergie als nutzlos abgefertigt werden sollen. Wer produziert schon Atomkraft und hat keine Ahnung wie der Müll entsorgt werden soll? Das weiß man bis heute nicht und trotzdem propagieren immer noch viele Konzerne ihre einzigartige und billige Art Strom zu produzieren. Der Witz ist ja, dass viele Leute darauf rein fallen und denken die großen Energiekonzerne haben Recht. Sie denken dann, dass Atomkraft gut sei und die Entsorgung wäre ja nicht ihr Problem.

Sie vergleichen das mit der Entsorgung mit ihrem eigenem Müll, den sie zwar trennen, aber sich keine weiteren Gedanken machen.
Mit Atommüll verhält es sich jedoch etwas anders, als mit normalen Müll. Atommüll bleibt ewig eine Gefahr und kann nicht entsorgt werden. Egal, wo man ihn lagert, er stellt immer eine Gefahr dar. Das haben Konzerne verschwiegen, ob es aus politischen Gründen oder aus finanziellen Gründen der Fall war, das wird niemand erfahren

Dennoch gibt es immer noch Menschen, die der Atomindustrie den Rücken stärken. Diese Leute denken jedoch sehr kurzfristig und werden bestimmt keinen Erfog haben. Solarenergie wird sicherlich der Gewinner dieses Wettlaufs sein.