Atomenergie

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Streit um Atomenergie

Dienstag, August 31st, 2010

Der Streit um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke nimmt kein Ende. Nun liegt ein Gutachten über die Frage der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vor.

Das Gutachten, welches von der Regierung angefordert wurde, wird sehr unterschiedlich interpretiert. Dort fand eine Untersuchung statt, wie sich eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auf die Energiekosten auswirken könnte. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) meint, der größte Nutzen für die Wirtschaft läge in einer Laufzeitverlängerung von zwölf bis 20 Jahren.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hingegen ist der Ansicht, dass eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke keinen Einfluss auf die Strompreise der Zukunft hätte. Röttgen ist der Meinung, eine Verlängerung von maximal acht Jahren für die sich noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke, wäre mehr als genug. Derzeit befinden sich noch 17 Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb.

Der Umweltminister Norbert Röttgen hat nun eine neue Variante für den Ausstieg vorgeschlagen. Das wäre ein Atom-Ausstieg durch die Hintertür. Er will bei einer Laufzeitverlängerung vorschreiben, dass alle Atomkraftwerke mit Baumaßnahmen zum Schutz vor Flugzeugabstürzen und Terroranschlägen ausgestattet werden müssen. Das rentiert sich für ältere Kernkraftwerke nicht mehr.

Der Streit um die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke sorgt auch in Österreich für Debatten. Ex-Kanzler und Nationalratsabgeordneten Wolfgang Schüssel (VP) sitzt im Aufsichtsrat des deutschen Energieriesen und AKW-Betreiber RWE. Er würde von der Laufzeitverlängerung profitieren und deshalb schweigt die österreichische Regierung zu en deutschen Atomplänen. Die grüne Umweltsprecherin Christine Brunner fordert deshalb einen Rücktritt Schüssels, da es allgemein in Österreich einen Anti-Atom-Konsens gibt.

Atomausstieg

Samstag, August 21st, 2010

Der Atomausstieg war beschlossene Sache. Jeder hat erkannt, dass Atomenergie keine Energiequelle sein kann, die nutzbringend ist.

Das Endlagerproblem ist bis heute nicht geklärt. Eigentlich hätte schon damals die Atomenergie als nutzlos abgefertigt werden sollen. Wer produziert schon Atomkraft und hat keine Ahnung wie der Müll entsorgt werden soll? Das weiß man bis heute nicht und trotzdem propagieren immer noch viele Konzerne ihre einzigartige und billige Art Strom zu produzieren. Der Witz ist ja, dass viele Leute darauf rein fallen und denken die großen Energiekonzerne haben Recht. Sie denken dann, dass Atomkraft gut sei und die Entsorgung wäre ja nicht ihr Problem.

Sie vergleichen das mit der Entsorgung mit ihrem eigenem Müll, den sie zwar trennen, aber sich keine weiteren Gedanken machen.
Mit Atommüll verhält es sich jedoch etwas anders, als mit normalen Müll. Atommüll bleibt ewig eine Gefahr und kann nicht entsorgt werden. Egal, wo man ihn lagert, er stellt immer eine Gefahr dar. Das haben Konzerne verschwiegen, ob es aus politischen Gründen oder aus finanziellen Gründen der Fall war, das wird niemand erfahren

Dennoch gibt es immer noch Menschen, die der Atomindustrie den Rücken stärken. Diese Leute denken jedoch sehr kurzfristig und werden bestimmt keinen Erfog haben. Solarenergie wird sicherlich der Gewinner dieses Wettlaufs sein.