Der Präsident der Münchner Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) Hans-Jörg Bullinger, sagt, dass der Energiebedarf in Deutschland bis spätesten 2050 komplett aus erneuerbaren Energien bezogen werden könnte.
Der Präsident der Münchner Fraunhofer-Gesellschaft Hans-Jörg Bullinger war schon vor der Atomkatastrophe in Japan, Fukushima, dieser Ansicht, allerdings hatte er es vorher noch schwerer, seine Meinung durchzusetzen. Hans-Jörg Bullinger ist dieser Überzeugung und damit steht er nicht alleine.
Bis 2030 sind für den kompletten Umstieg auf erneuerbare Energien Investitionen nötig, das bestreitet niemand. 2015 würden diese ihren Höhepunkt erreichen, die benötigten Gelder betrugen dann 17,5 Milliarden Euro. Das klingt erst mal viel, aber bei genauer Hinsicht ist es das gar nicht. Es gilt nur zu vergleichen, was für andere Projekte von Seiten der Regierung ausgegeben wird. Und mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien werden unsere Zukunft und die unserer Kinder gesichert.
Ab 2030 würde sich die Energiewende sogar bezahlt machen. Über grünen Strom und grüne Wärme können bis 2050 etwa 730 Milliarden Euro an Ausgaben eingespart werden. Die Zahlen sprechen für sich, da ist kein weiterer Kommentar nötig.