Solarstrom ist die Zukunft und eine Schlüsseltechnologie im Kampf gegen den Klimawandel.
Solarstrom und Photovoltaik Anlagen sollen sich als eine wirtschaftliche Energiequelle etablieren. Dies ist nur mit politischer Unterstützung und angemessenen Kosten für den Verbraucher möglich. Ein weiterer Schritt ist die Integration von Ersatzstrom, der zum Einsatz kommt, wenn die Solaranlage gerade nicht genügend Strom produziert. Damit wird die Unabhängigkeit von Importen aus dem europäischem Ausland gewährleistet.
Es gibt Stimmen in Deutschland, die behaupten, dass Solarstrom den Strompreis in die Höhe treibt. Sie wollen den Ausbau unbedingt einschränken. Die Angst vor höheren Strompreisen ist jedoch unbegründet. Ende 2012 werden der Solarstrompreis und der Haushaltsstrompreis auf etwa gleicher Höhe liegen. Das wird Netzparität genannt.
Ökostrom 2.0 bedeutet in wenigen Jahren, dass das Kraftwerk zum Kunden kommt. Es müssen nur noch einige Netz- und Strommanagementfragen geklärt werden. Aber in absehbarer Zukunft kann Solarstrom helfen, die Kosten zu reduzieren und somit auch die Kosten für den Endverbraucher.
Damit Solarstrom in Europa mit dem konventionellen Strom konkurrieren kann sind einige Maßnahmen notwendig. In jedem Land ein langfristiges Einspeise-Gesetz, welches die Mindestvergütung sichert ist unbedingt ratsam. Allerdings kann diese in einigen Jahren sogar unter dem Haushaltsstrompreis liegen. Eine langfristige Abnahmegarantie ist ebenfalls unumgänglich, beispielsweise 20 Jahre, damit sich die Anlage lohnt.