Ab 1. Juli hatte die Bundesregierung eine Kürzung der Solarförderung geplant. Die geplante Kürzung der Förderung bei Solarenergie findet nicht statt.
Die Förderung der Solarenergie wurde eingeführt, um einen Umstieg auf alternative Energien zu vereinfachen und einen Anreiz für private Haushalte zu geben. Viele private Haushalte ließen sich daraufhin Solarzellen auf ihre Dächer montieren und rechneten mit einem günstigen Kredit, der sich in spätestens zehn Jahren rechnet.
Dies geschah, als noch mit einem Ausstieg aus der Atomenergie gerechnet wurde. Nach dem Ausstieg aus dem Ausstieg war alles wieder ganz anders. Warum Solarenergie fördern, wenn man günstigen Atomstrom bekommen kann? So dachte wohl die Regierung und deshalb beschloss sie, die Förderungen der Solarenergie zu kürzen. Dies verunsicherte viele Bürger, vor allem Hausbesitzer, die auf die Förderung gezählt haben.
Diese können jetzt aufatmen. Nach dem Ausstieg aus dem Ausstieg hat die Regierung erkannt, dass der Solarstrom weiterhin förderungswürdig ist. Nichts wird geändert, aber dafür musste erst eine schreckliche Katastrophe stattfinden, wie es in Fukushima der Fall war.
Die Lage in Fukushima ist auch nach über drei Monaten noch keinesfalls entspannt. Es ist die Rede von radioaktiv verseuchtem Wasser, welches nicht abgepumpt werden kann. Es ist die Rede von ausgefallenen Pumpen, die nicht repariert werden können und es ist die Rede von Menschen, die ein paar Euro Entschädigung für ein Leben erhalten. Aber das Interesse der Öffentlichkeit nimmt ab, deshalb wird auch immer weniger von Seiten der Presse berichtet.
Das heißt jedoch nicht, dass die Gefahr gebannt ist und immer noch eine nicht berechenbare Gefahr von Atomkraftwerken ausgeht. Alternative Energien gilt es deshalb weiter zu fördern. Wer in die Zukunft investieren will, der sollte in alternative Energien investieren.