Februar, 2011

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Zukunft für Solarstrom

Montag, Februar 14th, 2011

Solarstrom ist die Zukunft und eine Schlüsseltechnologie im Kampf gegen den Klimawandel.

Solarstrom und Photovoltaik Anlagen sollen sich als eine wirtschaftliche Energiequelle etablieren. Dies ist nur mit politischer Unterstützung und angemessenen Kosten für den Verbraucher möglich. Ein weiterer Schritt ist die Integration von Ersatzstrom, der zum Einsatz kommt, wenn die Solaranlage gerade nicht genügend Strom produziert. Damit wird die Unabhängigkeit von Importen aus dem europäischem Ausland gewährleistet.

Es gibt Stimmen in Deutschland, die behaupten, dass Solarstrom den Strompreis in die Höhe treibt. Sie wollen den Ausbau unbedingt einschränken. Die Angst vor höheren Strompreisen ist jedoch unbegründet. Ende 2012 werden der Solarstrompreis und der Haushaltsstrompreis auf etwa gleicher Höhe liegen. Das wird Netzparität genannt.

Ökostrom 2.0 bedeutet in wenigen Jahren, dass das Kraftwerk zum Kunden kommt. Es müssen nur noch einige Netz- und Strommanagementfragen geklärt werden. Aber in absehbarer Zukunft kann Solarstrom helfen, die Kosten zu reduzieren und somit auch die Kosten für den Endverbraucher.

Damit Solarstrom in Europa mit dem konventionellen Strom konkurrieren kann sind einige Maßnahmen notwendig. In jedem Land ein langfristiges Einspeise-Gesetz, welches die Mindestvergütung sichert ist unbedingt ratsam. Allerdings kann diese in einigen Jahren sogar unter dem Haushaltsstrompreis liegen. Eine langfristige Abnahmegarantie ist ebenfalls unumgänglich, beispielsweise 20 Jahre, damit sich die Anlage lohnt.

Entwicklung im Energiemarkt

Donnerstag, Februar 3rd, 2011

Die Entwicklung im Energiemarkt ist ein Thema, welches die Europäische Union derzeit sehr beschäftigt. Sei es die Förderung der erneuerbaren Energien oder einen gemeinsamen Markt für Strom und Gas.

Am Freitag treffen sich Staats- und Regierungschefs in Brüssel, um über Fragen der Entwicklung im Energiemarkt zu diskutieren und zu beraten. Die Europäische Union verfolgt das Ziel, dass Strom- und Gasversorger nicht mehr nur national, sondern auch EU-weit miteinander in Konkurrenz stehen sollen.

Der Endverbraucher soll die Möglichkeit haben zwischen verschiedenen Anbietern frei zu entscheiden. Das bedeutet natürlich auch, dass der günstigste Anbieter die besten Chancen besitzt. Die Europäische Union will für Unternehmen einen großen Markt schaffen, der auch Ökostromanbietern ermöglicht, neben großen Stromkonzernen zu bestehen. Die entsprechenden Regelungen sollen die 27 EU-Staaten bis März 2011 umgesetzt haben. Bis jetzt sind die nationalen Energiemärkte voneinander getrennt, allerdings soll sich das ändern. Bis spätestens 2014 ist ein europäischer Energiebinnenmarkt geplant.

Die Europäische Union hat nun die Aufgabe das europäische Energienetz auszubauen. Das ist unter anderem nötig, damit beispielsweise Ökostromanbieter Windkraft von der Nordseeküste nach Bayern liefern können. So werden erneuerbare Energien wettbewerbsfähiger.

Allerdings kostet die geplante Entwicklung im Energiemarkt auch viel Geld. Bis zum Jahr 2020 sollen dafür Lösungen geschaffen werden und ein Transportnetz entwickelt worden sein. Der Netzausbau kostet jedoch viel Geld. Die EU-Kommission rechnet mit einer Investition von 200 Milliarden Euro, davon könnten die Unternehmen nur die Hälfte der Summe selbst aufbringen. Woher der Rest des Geldes kommen soll, ist bislang noch nicht geklärt. Wie die Entwicklung im Energiemarkt weiter geht, sei abzuwarten