Juni, 2010

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Streit um Atomsteuer

Montag, Juni 21st, 2010

Die Regierung plant bis 2014 fast 10 Milliarden Euro an Einnahmen zu erzielen, indem sie eine neue Brennelemente-Steuer einführt. Allerdings wollen das die großen Energiekonzerne nicht akzeptieren und drohen mit einer Klage.

Ein Teil des Sparpakets der schwarz-gelben Regierung ist eine Einführung der Brennelemente-Steuer. Die Atomindustrie weigert sich allerdings dem zuzustimmen, die großen Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW drohen der Bundesregierung nun mit einer Klage.
Die Kanzlerin Angela Merkel will sich nun mit den Chefs dieser vier großen Stromkonzerne treffen, denn bei einer Ablehnung der Brennelemente-Steuer wäre auch der Haushaltssanierungsplan in Gefahr. Die Atomsteuer soll ein zentrales Thema für dieses Treffen sein.

Die Steuer soll nach Ansicht der Bundesregierung auch erhoben werden, falls die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke nicht beschlossen wird. Der Ausstieg aus der Atomenergie war ja schon beschlossene Sache, bis die schwarz-gelbe Regierung eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke forderte. Der Bundesrat kann dies allerdings noch verhindern, weil dort Union und FDP keine Mehrheit mehr haben.

Das Bundesumweltministerium äußerte sich noch nicht zu der möglichen Klage der Energiekonzerne. Es hieß der Vorschlag der Atomsteuer sei von Seiten des Finanzministeriums gekommen. Dessen Sprecherin meinte in Bezug auf eine Klage, dass sie das erst mal ganz entspannt beobachten. Die Atomindustrie würde durch diese zusätzliche Abgabe nicht über Gebühr belastet.

Obama wütend auf BP

Samstag, Juni 12th, 2010

Obama wirft dem Ölkonzern BP vor, dass sie nicht genug für die Bekämpfung der Ölpest unternehme. Inzwischen hat die Ölpest sogar schon die Küste von Texas erreicht.

Die eingesetzte Chemikalie, die BP zur Bekämpfung der Ölpest verwendet hat, macht das Öl nur unsichtbar, die Auswirkungen auf das Ökosystem sind jedoch keinesfalls absehbar. Auch ist es bis heute noch nicht erfolgreich gelungen das Leck zu stopfen. Es fließt nach wie vor eine große Menge Öl ins Meer, wahrscheinlich viel mehr als vermutet.

Der große britische Energiekonzern BP beteuert dagegen, dass ihn die Ölkatastrophe bislang 1,25 Milliarden Dollar gekostet hätte. Es seien etwa 37.000 Entschädigungsforderungen eingegangen, teilte das Unternehmen bei der letzten Pressekonferenz mit. Es seien Forderungen in Höhe von 48 Millionen Dollar erfüllt worden, nachdem Obama den Ölkonzern aufgefordert hatte bei den Zahlungen an die Betroffenen an der US-Südküste nicht zu knausern.

Mithilfe einer neuen Methode, für die ein Trichter über die abgeschnittene Steigleitung des Bohrlochs gestülpt worden war, konnte zwar einiges an Öl abgefangen werden, wie viel jedoch weiterhin ins Meer fließt weiß niemand.
Außerdem bohrt BP weitere Entlastungslöcher, die den Druck auf das Bohrloch verringern sollen, diese sollen aber erst im August fertig werden.

Der ganze Aufwand, mit den vergeblichen Versuchen BPs die Katastrophe zu stoppen, wäre vermeidbar gewesen, wenn der Konzern von vornherein gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingehalten hätte. Diese sind in anderen Ländern schon längst Pflicht. Jetzt wissen sie nicht mehr weiter, aber es scheint ihnen egal zu sein, schließlich verdienen sie sehr viel Geld mit ihrem Öl. Und Geld zählt für sie mehr als Leben und Natur.

Die Intersolar Fachmesse

Dienstag, Juni 8th, 2010

Die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik findet vom 9.Juni 2010 bis 11. Juni 2010 auf der Neuen Messe München statt.

Es werden mehr als 60.000 Besucher erwartet. Die Veranstalter rechnen mit etwa 40 % aus dem Ausland. Auf der Messe sind über 1700 Aussteller vertreten. Sie stellen ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Fotovoltaik und Solarthermie aus.

Es gibt eine „Neuheitsbörse“ wo die Aussteller die Gelegenheit haben ihre Neuentwicklungen vorzustellen. Dabei werden auch kurze Präsentationen gehalten.

Für Besucher ist die Intersolar Fachmesse am 9. und 10. Juni, also am Mittwoch und am Donnerstag von 9 Uhr bis 18 Uhr zugänglich. Am Freitag den 11. Juni ist die Messe von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

An der Tageskasse kostet eine Dauerkarte 40 Euro, eine Tageskarte dagegen ist für 25 Euro erhältlich.
Die Messe ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die U-Bahn Linie 2 fährt direkt zum Messegelände.